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ADAC-Luftrettung: Bilanz 2008 PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: ADAC Presseservice   
Freitag, den 20. Februar 2009 um 00:00 Uhr
Gelbe Engel mussten 45 000 Mal in die Luft
Zahl der internistischen Notfälle steigt weiter an

Niemals zuvor waren die Hubschrauber der ADAC-Luftrettung so stark gefordert wie im vergangenen Jahr.

Die Zahl der Gesamteinsätze der 45 gelben Hubschrauber an 33 Stationen stieg auf 45 043, das sind 2837 oder 6,7 Prozent mehr als im Jahr 2007. Bei durchschnittlich 123 Rettungsflügen pro Tag konnten die Gelben Engel der Luft über 40 000 Patienten versorgen. Einer der Gründe für den starken Anstieg der Einsatzzahlen war unter anderem ein steigender Mangel an Notärzten vor allem in ländlichen Gebieten.

Die meisten Primäreinsätze musste „Christoph 31“ in Berlin mit 3 194 Missionen absolvieren. „Christoph Europa 1“ in Aachen folgt mit 1 973 Einsätzen vor „Christoph Hansa“ in Hamburg mit 1 799, „Christoph 10“ in Wittlich mit 1 782 und „Christoph 20“ in Bayreuth mit 1 775.

Bei über der Hälfte aller Einsätze (51,8 Prozent) handelte es sich um internistische Notfälle wie akute Herzerkrankungen oder Schlaganfälle. Bei rund 15 Prozent aller Einsätze wurden die Gelben Engel zu Unfällen gerufen, die sich bei der Arbeit, in der Schule, in der Freizeit oder im häuslichen Umfeld ereigneten. 11,8 Prozent der Einsätze erfolgten nach Verkehrsunfällen.

Mit der Fertigstellung der ADAC HEMS Academy im Sommer setzt die ADAC- Luftrettung in diesem Jahr neue Maßstäbe in Ausbildung und Training in der Hubschrauberfliegerei. Die HEMS Academy in Bonn wird das weltweit erste integrierte Trainingszentrum für Hubschrauberpiloten, Notärzte und Rettungsassistenten im Luftrettungsdienst. Hier erhalten alle drei Berufsgruppen erstmalig ein speziell auf sie zugeschnittenes Training.

Bisher hat der ADAC als einer der Wegbereiter der Luftrettung in Deutschland und als größter ziviler Anbieter über 220 Millionen Euro in den Ausbau der Luftrettung in Deutschland investiert. Die gemeinnützige ADAC-Luftrettung GmbH beschäftigt derzeit mehr als 150 Mitarbeiter in 33 Stationen und Verwaltung und arbeitet dabei mit Ärzten und Rettungsassistenten der verschiedenen Standortkliniken und Hilfsorganisationen zusammen.

Pressetext und Rückfragen:

Jürgen Grieving

089/7676-6277

 
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